Thorsten Konigorski

Ter­min­kor­rek­tur

Erschre­ckend und schön zugleich zu sehen, wie eng die Zeit­kor­ri­dore mitt­ler­weile sind, wie voll und akti­vi­tä­ten­reich das Jahr ist: Ich hatte heute ein kur­zes Tref­fen mit Trom­pe­ter Dirk Witt­feld aus Moers, mit dem mich eine jah­re­lange gute Zusam­men­ar­beit ver­bin­det. Wir haben uns ent­schlos­sen, auf­grund diver­ser Ter­min­kol­li­sio­nen ein ursprüng­lich für den 8. Okto­ber geplan­tes Kon­zert auf den Tag der Deut­schen Ein­heit, 3. Okto­ber 2017 vor­zu­ver­le­gen.

Arbeits­hil­fen

In der Chor­probe kam die Frage nach Arbeits­hil­fen im Netz zu den Ves­pe­rae solem­nes de con­fes­sore auf.

Gene­rell emp­feh­len kann ich die App von Carus. ScreenshotEin­mal instal­liert kann man hier aus der App her­aus alle rele­van­ten Chor­werke als „In-​App-​Kauf” her­un­ter­la­den und mit Noten anhö­ren. Dabei kann man ein­stel­len, die eigene Stimm­lage mit dem Kla­vier mit­spie­len zu las­sen („Coach”). Es ist auch mög­lich, das Tempo zu redu­zie­ren, um den Noten­text detail­liert zu studieren.

Wer die Kos­ten dafür scheut (die Ves­pe­rae in der Carus-​App kos­ten € 6,99) kann sich viel­leicht mit die­ser Seite hel­fen: Wahl­weise mit Metro­nom und Orgel oder Orgel und den ande­ren Stim­men beglei­tet wird die aus­ge­wählte Stimm­lage her­vor­ge­ho­ben. Über die etwas creepy wir­ken­den künst­li­chen Stim­men muss man hin­weg­hö­ren. Ein ästhe­ti­scher Genuss ist es nicht, aber hilf­reich; ein Bei­spiel: Tenor­stimme aus Lau­date Pueri. Das Laden der Dateien braucht eine Zeit, die Seite funk­tio­niert tech­nisch aber einwandfrei.

Nihil sub sole novum

Ges­tern gab es ein regio­na­les Tref­fen der Kir­chen­mu­si­ke­rin­nen und Kir­chen­mu­si­ker mit dem ent­spre­chen­den Refe­ren­ten des Bis­tums Aachen, Michael Hoppe. Man ist sich einig, daß diese Nomen­kla­tur (aller­dings nicht der Inhalt) völ­lig dane­ben ist. Und für unsere Region gilt, obwohl es durch­aus seit 2016 struk­tur­ver­bes­sernde Maß­nah­men des Bis­tums im Bereich der Kir­chen­mu­sik gibt: Nihil sub sole novum.

Mati­née

Matinee in der Grabeskirche

Mati­née in der Grabeskirche

Ein Bild vom letz­ten Sams­tag, mit The­resa Icking, Vio­line und Sabine, Ley, Block­flöte. Foto ©Alex­an­dra Wiek

Zitat - Messiaen

„Als ein Wesen von Fleisch und Glut (sic!) wehre ich mich im Namen von Emo­tion und Emp­fin­dung gegen all das, was nichts ande­res als inter­es­sant und intel­li­gent ist. Ich habe einen Hor­ror vor intel­li­gen­ten Leu­ten, die inter­es­sante Sachen machen. Wenn ich ins Kon­zert gehe, dann will ich, daß mir die Trä­nen kom­men; wenn ich nicht weine, bedeu­tet das: Es war nicht gut.”

Ein Zitat von Oli­vier Mes­siaen, bezo­gen auf streng seri­elle und kon­struk­ti­vis­ti­sche Musik (Quelle).

Fin­ger weg.

Meine wirk­lich sehr pfif­fige 10-​jährige Kavier­schü­le­rin über­raschte mich heute mit einem Hin­weis auf ein Video-​Tutorial zu He’s a pirate aus dem Film „Fluch der Kari­bik”. Ich war beim Anschauen zunächst amü­siert, dann aber ent­setzt über so viel Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit. Daß da mit den Hoff­nun­gen Leicht­gläu­bi­ger gespielt wird, ist dabei noch das geringste Pro­blem. Wie jämmerlich.

Les bel­les Orgues de Viersen

Ein fal­scher ita­lie­ni­scher Plu­ral im Pro­gramm­heft, „Sonata per organi” für das Orgel­so­lo­stück eines mut­maß­lich fran­ko­pho­nen ita­lie­ni­schen Kom­po­nis­ten, ließ mich gedank­lich noch­mal auf die merk­wür­dige gram­ma­ti­ka­li­sche Pra­xis im fran­zö­si­schen Wort l’orgue sto­ßen: Sowohl die Sin­gu­lar– als auch die Plu­ral­form bezeich­nen, bau­art­lich durch­aus erklär­bar, eine (ein­zige) Orgel.

Dazu: mas­ku­lin im Sin­gu­lar, aber femi­nin im Plu­ral. Und, als sei das nicht ver­wir­rend genug: mas­ku­lin im Plu­ral, falls wirk­lich meh­rere Orgeln gemeint sein soll­ten. Paradox.

Carlo Hom­mel wies mich sei­ner­zeit dar­auf hin, daß l’orgue die­se gram­ma­ti­ka­li­sche Ano­ma­lie mit dem Wort l’amour teile, und die­ses durch­aus poe­ti­schen Detail läßt mir die beschrie­bene sprach­li­che Stol­per­falle eher char­mant als ver­wir­rend erscheinen.

Probe für die Matinée

Heute mor­gen Probe mit Sabine Ley und The­resa Icking für die Mati­née am kom­men­den Sams­tag. Ein sehr ange­neh­mes Tref­fen. Pur­cell, Bach, Mar­cello, Corelli und Beethoven.

Ich war sehr erstaunt, daß die Truhe in der untrans­po­nier­ten Ein­stel­lung mitt­ler­weile auf 447Hz gestie­gen ist. Das hätte ich in der Gra­bes­kir­che nicht gedacht, ich werde es noch rich­ten müssen.

Kam­mer­chor

Der ideale Chor hat 12 Mit­glie­der”, so soll Johann Sebas­tian Bach gesagt haben, „damit man - falls mal einer krank wird - noch dop­pel­chö­rig sin­gen kann.” Unser klei­ner fei­ner Kam­mer­chor beim heu­ti­gen Pfingst­mon­tags­got­tes­dienst hatte 12 Leute, und wir haben 8-​stimmig gesun­gen. Herz­li­chen Dank an Euch!

Par­al­le­len

Die Frank­fur­ter All­ge­meine kom­men­tiert das Pfeif­kon­zert gegen Helene Fischer beim End­spiel des DFB-​Pokals mit den Wor­ten: Das Pokal­fi­nale ist kein Super­bowl. Wobei die Fans, nota bene, offen­sicht­lich eigent­lich gar nichts gegen Helene Fischer haben.

Da drän­gen sich mir doch Par­al­le­len auf. In der Zeit hat neu­lich Chris­tina Rietz unter der Über­schrift „Hört auf mit der Party!“ durch­aus dis­kus­si­ons­wür­dig gegen Schnick­schnack am Altar plä­diert. Meint sie am Ende das glei­che wie die Fans?

Ich mag übri­gens den Klang von E-​Gitarren.

Glo­cken

Bin in mei­ner Hei­mat­stadt, und wenn­gleich es Fei­er­tag und Don­ners­tag ist, denke ich an Hanns Die­ter Hüsch: „Sams­tags die Glocken/​Wohl auch anderswo/​Aber am Niederrhein/​klin­gen sie/​meta­phy­sisch.“

Besuch auf der Orgelbühne

Zur 11:00-Uhr Messe hatte ich Besuch auf der Orgel­bühne: der 6-​jährige Peter Holt­schop­pen hat mir bei der Lie­d­an­zeige assis­tiert. Ich mag es, wenn Chor­mit­glie­der oder deren Kin­der mich auf der Orgel­bühne besu­chen. Das hat in der Remi­gius­kir­che eine gewisse Tradition.

Grafik aus L'Art du facteur d'orguesDabei ist die Orgel­bühne in St. Remi­gius recht eng. Der Platz auf der Grenze zwi­schen Turm– und Kir­chen­raum ist begrenzt, und das gab dem so begna­de­ten Orgel­bauer Gerald Woehl die Gele­gen­heit, die Orgel beim Neu­bau 1984 reich­lich exakt so anzu­le­gen, wie im Buch „L’Art du fac­teur d’orgues“ (1778) des François Dom Bédos de Cel­les skiz­ziert: auch wenn hin­ter dem Rück­po­si­tiv ein wenig mehr Raum ist, als auf dem Bild zu sehen, fin­det auf der Orgel­bühne nur noch maxi­mal eine Per­son auf der rech­ten Seite des Orga­nis­ten Platz. Zu die­sem Zweck befin­det sich dort ein ein­fa­cher, weg­klapp­ba­rer Stuhl aus Holz.

Die­ser Stuhl wird intern respekt­voll Ernst-​Klusen-Stuhl genannt - mein Vor­gän­ger hat ihn so getauft. Klu­sen, der in Vier­sen wohnte, hatte in sei­nen letz­ten Lebens­jah­ren dort geses­sen, wäh­rend mein Vor­gän­ger die Messe spielte.

Frei­lich … muß heute kein Besu­cher als Kal­kant fun­gie­ren, und ich sitze auch nicht mit Degen an der Orgel.

Flöte und Gitarre.

Heute stand im Rah­men der Kon­zert­reihe in St. Remi­gius Kam­mer­mu­sik auf dem Pro­gramm: Musik für Flöte (Ursula Dortans-​Bremm) und Gitarre (Jutta Hetges).

Die Musik Astor Pia­zol­las ist mir natür­lich nicht neu, war aber an die­sem Abend eine Offen­ba­rung für mich.

Ange­nehme Kon­takte am Rande des Kon­zerts: Flö­tis­tin und Blog­ge­rin Julia Bremm und Pau­kist und Per­kus­sio­nist Daniel Häker aus Wup­per­tal, der in Vier­sen der­zeit eine Austel­lung mit eige­nen Foto­gra­fien gestaltet.

Karl Kraus?

Die bes­ten Kom­po­si­tio­nen sind für mich jene, die ihr Geheim­nis auch nach umfäng­li­cher und sorg­fäl­tige Ana­lyse noch behal­ten. Die objek­tiv gut gemacht sind, denen man aber den­noch nicht auf die Schli­che kommt. Wenn ich unter Rät­sel eine Frage ver­stehe, in der zwar der Weg zur Lösung, nicht aber die Lösung selbst ent­hal­ten ist, dann kann ich unter guter Musik in iro­nie­freier Abwand­lung des bekann­ten Karl-​Kraus-​Zitats ein Stück ver­ste­hen, das aus einer Frage ein Rät­sel zu machen vermag.

Mein Rhein ist die Niers

Ein Text aus der Rhei­ni­schen Post spricht mir aus dem Her­zen: In der „Hymne“ Warum die Niers mein Rhein ist offen­bart Sebas­tian Dal­kow­ski sehr emo­tio­nal ( „… zur Begeis­te­rung nicht fähige Iro­ni­ker wer­den als dezen­ten Spott deu­ten, was ich genauso meine, wie es da steht …“ ), daß für ihn eher die Niers als der Rhein den Nie­der­rhein prägt. Ich erlebe es seit Kin­der­ta­gen genauso. Ein schö­ner Satz dar­aus: So flach ist es hier, daß man denkt, gleich müsse man wenigs­tens mit dem Meer belohnt wer­den, es kommt aber kein Meer.

Kunst­werke vergleichen

Auf dem Weg zur Gene­ral­probe für die Auf­füh­rung der h-​Moll-​Messe im Klos­ter Kamp heute bin ich ins Grü­beln gera­ten: Es gibt wohl kaum eine Auf­füh­rung die­ser Messe, bei der nicht deren ers­ter Ver­le­ger, Hans Georg Nägeli, im Pro­gramm­heft zitiert wird; er kün­digt den Erst­druck 1818 in der All­ge­mei­nen musi­ka­li­schen Zei­tung mit den Wor­ten an, es handle sich bei der h-​Moll-​Messe um das größte musi­ka­li­sche Kunst­werk aller Zei­ten und Völ­ker.

Mög­li­cher­weise war das nur eine Marketing­strategie. Aber des­sen unge­ach­tet ist es offen­sicht­lich eine nicht ernst­haft auf­zu­stel­lende Behaup­tung, sowohl der glo­ba­len, als auch der über­zeit­li­chen Per­spek­tive wegen. Michael Prä­to­rius sah das Ende der Musik­ge­schichte gekom­men, Gesualdo da Venosa wähnte sich kom­po­si­to­risch ebenso in einer Sack­gasse wie es spä­ter Gus­tav Mah­ler emp­fun­den haben muss: sie alle konn­ten nicht vor­aus­ah­nen, was nach ihnen - und anderswo - noch Groß­ar­ti­ges zu schaf­fen mög­lich wurde. Warum sollte das auf Nägeli nicht zutref­fen? Mich sto­ßen daher Hybris und Pathos der Aus­sage Näge­lis ab - unab­hän­gig davon, wie sehr ich die h-​Moll-​Messe liebe und verehre.

Mir stellt sich die Frage, inwie­fern und ob man über­haupt Kunst­werke mit­ein­an­der ver­glei­chen kann. Anselm Hart­mann ant­wor­tete mal auf die Frage, wel­ches Musik­stück in sei­nen Augen das größte sei, mit dem Satzt: „Immer das­je­nige, das ich gerade übe.“ Diese Ant­wort hat eine Kom­po­nente, die sich erst auf den zwei­ten Blick erschließt: nicht nur wählt der Künst­ler selbst­ver­ständ­lich das Kunst­werk aus, das ihm gefällt. Auch das Kunst­werk selbst bewirkt Attrak­tion, es spricht den Künst­ler an, und je tief­schür­fen­der die­ser sich mit ihm beschäf­tigt, desto mehr.

Theo­dor W. Adorno unter­stellt dem Kunst­werk viel mehr, Inten­tion und Wil­len: Der „eigen­tüm­li­che“ Zwang, unver­gleich­li­che Kunst­werke mit­ein­an­der zu ver­glei­chen und gegen­ein­an­der zu wer­ten sei „in den Kunst­wer­ken sel­ber gele­gen. Soviel ist wahr, ver­glei­chen las­sen sie sich nicht. Aber sie wol­len ein­an­der vernichten.“

Ver­nich­tungs­wil­lige, destruk­tive Kunst­werke? Ein befremd­li­cher Gedanke, wenn es doch um Schön­heit gehen soll. Und es ist genau der abso­lute Schön­heits­an­spruch, den nach Adorno jedes Werk unge­teilt und voll­kom­men für sich bean­sprucht. So tota­li­tär, daß es in sei­nen Augen kein Neben­ein­an­der von Kunst­wer­ken, keine „ästhe­ti­sche Tole­ranz“ geben kann.

Ador­nos Gedan­ken sind aller­dings nicht die­je­ni­gen Näge­lis. Und die Post­mo­derne brachte die­sen voll­stän­dig ent­ge­gen­ste­hende Ideen hervor.

12. Mai

Heute habe ich neben der all­frei­täg­li­chen Chor­probe wei­tere Arbeits­tref­fen: Ursula Dortans-​Bremm und Jutta Het­ges pro­ben in der Remi­gius­kir­che für ihr Kon­zert am nächs­ten Sonn­tag. Meine wärmste Emp­feh­lung für die­ses Kon­zert - lei­der gibt es zum glei­chen Ter­min andere inner­städ­ti­sche Konzerte.

Nach­mit­tags treffe ich Sabine Ley, Block­flöte und Ther­essa Icking, Vio­line, um das Pro­gramm für die Mati­née am 10. Juni festzuzurren.

Über Musik reden

Musik ist objek­tiv beschreib– und beur­teil­bar. Die­je­ni­gen, die ein musi­ka­li­sches Geschmacks­ur­teil ohne Qua­li­täts­dis­kus­sion abso­lut set­zen (mir gefällt halt die­ses, Dir jenes), tun der Musik unrecht, auch jener, die sie per­sön­lich favo­ri­sie­ren. Eine Dis­kus­sion bedeu­tet gerade, den jeweils ande­ren Stil ernst zu neh­men. „Gel­ten­las­sen“ heißt nicht: nicht diskutieren.

Mem­bra Iesu Nostri

Ich habe, nach­dem ich es schon mehr­fach ins Auge gefasst hatte, für Palm­sonn­tag 2018 ein Kon­zert nur mit der Kur­rende und dem Kan­ta­ten­zy­klus Mem­bra Iesu Nos­tri von Diet­rich Bux­te­hude (1637 - 1707) auf den Plan gesetzt. Eine Musik, die mich sehr fas­zi­niert; ich freue mich auf das Einstudieren.

Am Klos­ter Kamp

Garten am Kloster Kamp

Am Klos­ter Kamp. Nächste Woche spiele ich hier mit bei Bachs Messe in h-​Moll mit dem Vokal­en­sem­ble Dis­so­nanz, Vokal­so­lis­ten und Mit­glie­dern der Duis­bur­ger Phil­har­mo­ni­ker unter Lei­tung von Uwe Sin.

Wahr­heit - eine Annäherung

Eine kurze Dis­kus­sion über ideo­lo­gi­sche Wahr­heits­an­sprü­che in der Post­mo­derne auf der heu­ti­gen Ganz­tags­klau­sur in St. Remi­gius war mir Anlaß, noch­mal ein Youtube-​Video anzu­se­hen: Wahr­heit - eine Annä­he­rung - Ein phi­lo­so­phi­scher Vor­trag zum Begriff der Wahr­heit von Dr. Anselm Hart­mann, gehal­ten im Novem­ber letz­ten Jah­res. Dr. Hart­mann ist Manage­ment Con­sul­tant und bie­tet eine sys­te­mi­sche, pro­zess­ori­en­tierte Fach­be­ra­tung im öster­rei­chi­schen Feldkirch.

Ich. Du. Inklusion.

Ich bin im Rah­men mei­ner Tätig­keit in Grund­schu­len eher am Rande, aber über den Beruf mei­ner Frau inten­siv mit dem Thema „Inklu­sion“ kon­fron­tiert. Ges­tern machte mich in einer Dis­kus­sion Chris­toph Rei­ners auf den heute star­ten­den Kino­film „Ich. Du. Inklu­sion.“ auf­merk­sam. Der Film über die Rea­li­tät der Inklu­si­ons­be­mü­hun­gen in NRW und deren fak­ti­sches Schei­tern wurde an einer Grund­schule in Uedem gedreht und stammt von Tho­mas Binn, den ich aus mei­ner eige­nen Schul­zeit kenne. Zum Kino­start führte der Deutsch­lad­funk ein Inter­view mit ihm: Armuts­er­klä­rung für Deutsch­land.