Thorsten Konigorski

Eine „Her­aus­ra­gende Chorleistung“

Die Kri­ti­ke­rin der Rhei­ni­schen Post, Heide Oeh­men, rezen­siert in der heu­ti­gen Aus­gabe die Auf­füh­rung Joseph Haydns Ora­to­rium „Die Schöp­fung“ vom letz­ten Sonn­tag unter mei­ner Lei­tung in Vier­sen. RP-Foto Unter dem Titel „Her­aus­ra­gende Chor-​Leistung“ hebt sie in gewohnt dif­fe­ren­zier­ter Weise dies­mal neben Quer­flö­tis­tin Syl­vie Ansorge auch die ande­ren Instru­men­ta­lis­ten der ers­ten Holz­blä­ser­pulte her­vor, geht aber mit den Gesangs­so­lis­ten teil­weise hart ins Gericht. Aus­drück­lich lobt sie Solis­tin Mar­tina Gei­bel und beschei­nigt dem Chor eine „beacht­li­che Klangkultur“:

Die Zuhö­rer in der voll­be­setz­ten St.-Notburga-Kirche beju­bel­ten eine beson­ders zu wür­di­gende musi­ka­li­sche Leis­tung, da die Chor­ge­mein­schaft […] nun zusam­men­ge­wach­sen ist. Und das nicht nur auf mensch­li­cher Ebene, auch in Bezug auf ihre Leis­tungs­fä­hig­keit. Kan­tor Thors­ten Koni­gor­ski hatte das bedeu­tendste Ora­to­rium des oft unter­schätz­ten Joseph Haydn […] minu­tiös und in all” sei­nen ein­drück­li­chen Facet­ten vor­be­rei­tet. Die Cho­ris­ten lohn­ten seine Arbeit mit einer fes­seln­den, von beacht­li­cher Klang­kul­tur gepräg­ten Wie­der­gabe. Der stets homo­gene Klang bestach durch Into­na­ti­ons­rein­heit und Glanz - klare Dik­tion tat ein Übri­ges. Mit wacher, moti­vie­ren­der Zei­chen­ge­bung ver­band der Kan­tor Chor und Projektorchester.

Der Arti­kel erschien in der Prin­t­aus­gabe der Rhei­ni­schen Post am 28. Okto­ber 2015 und ist im Netz auf den Sei­ten von rp-​online zu finden.