Thorsten Konigorski

Codex Gisle

Von Thorsten Konigorski Ich hatte heute die Mög­lich­keit, aus­führ­lich in einem Fak­si­mile des Codex Gisle zu blättern. (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/28-07-2017/)

Ich hatte heute die Mög­lich­keit, aus­führ­lich ein Fak­si­mile des Codex Gisle, eine pracht­volle dias­te­ma­ti­sche goti­sche Hand­schrift mit den Meß­ge­sän­gen, zu stu­die­ren. Namens­ge­be­rin war die Äbtis­sin Gisela von Kers­sen­brock um 1300, unter deren Auf­trag das Werk erstellt wurde. Das Theo­mag ver­öf­fent­lichte eine län­gere Bespre­chung des Fak­si­mile. Welch eine Kul­tur! Unglaub­lich schön.

Im Inter­net fin­den sich diverse Bil­der, bei­spiels­weise auch eines des Introi­tus von Pfings­ten. Die dias­te­ma­tisch geset­zen Neu­men, die sich schon von ihrer ursprüng­li­chen Funk­tion als rhythmisch-​agogische Hin­wei­ser gelöst haben, sind wohl für jeden pro­blem­los als Vor­läu­fer unse­rer heu­ti­gen Noten­schrift zu identifizieren.