Thorsten Konigorski

Work­shop in der Grabeskirche

Am Mitt­woch, dem 17. Juni 2015 fin­det in der Vier­sener Gra­bes­kir­che der „3. Tag der Trau­er­pas­to­ral“ im Bis­tum Aachen statt. Beleuch­tet wer­den sol­len ins­be­son­dere die durch Moder­ni­sie­rungs­pro­zesse ver­än­der­ten und je nach Milieu­zu­ge­hö­rig­keit stark dif­fe­rie­ren­den Bestat­tungs­ri­tuale und deren Plau­si­bi­li­tät. Im Rah­men des­sen bie­ten mein Kol­lege Mar­cell Feld­berg und ich einen Work­shop zum Thema Kir­chen­mu­sik bei Trau­er­fei­ern an. Mar­cell Feld­berg ist wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter der For­schungs­stelle Sepul­kral­mu­sik in der Robert-​Schumann-​Hochschule in Düs­sel­dorf, die - in Koope­ra­tion mit dem „Kura­to­rium Deut­sche Bestat­tungs­kul­tur e.V.“ - eine CD-​Box mit Trau­er­mu­sik herausbrachte.

Der im Pro­gramm­heft aus­ge­wie­sene Titel („Ave verum oder die Toten Hosen - ist hin­sicht­lich der Musik alles erlaubt?“) stammt vom Ver­an­stal­ter, nicht von mir. Er spitzt die Pro­ble­ma­tik in mei­nen Augen auf den fal­schen Kon­flikt zu. Wenn­gleich ich nicht alles für ange­mes­sen halte, bin ich jeden­falls weit davon ent­fernt, eine Stil­de­batte füh­ren zu wol­len und bezweifle auch, daß man das kann.

Ver­an­stal­ter ist die Haupt­ab­tei­lung Pastoral/​Schule/​Bildung des Gene­ral­vi­ka­ri­ats in Aachen. Eine Anmel­dung dort ist erforderlich.