Ich bin Musiker und arbeite als Referent und Orgelsachverständiger im Bischöflich Münsterschen Offizialat, der kirchlichen Verwaltungsbehörde für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dort betreue ich in der Kirchenentwicklung den Fachbereich Musik.
Zuvor war ich zwanzig Jahre lang als Kantor in St. Remigius, Viersen am Niederrhein tätig.
Im Rahmen eines Lehrauftrags unterrichte ich Kirchenmusik und Orgel an der Universität Vechta.
Ich gehöre der Liturgie- sowie der Kirchenmusikkommission des Bischofs von Münster an, sitze im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik in Deutschland (AGÄR), bin Mitglied der Konferenz der Leiterinnen und Leiter kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten in Deutschland (KdL), der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Deutschland (Beirat für die Ausbildung), VOD, der Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) sowie der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTh). Ich engagiere mich nach wie vor für den Verein Kirchenmusik in St. Remigius Viersen e.V.
Aus meiner Agenda
Montag, 23. Februar 2026
AGÄR und KdL
Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik der Diözesen Deutschland und der Konferenz der Leiter*innen der Ausbildungsstätten für katholische Kirchenmusik in Deutschland
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gepostet am 18. Februar 2026,
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Lebenslicht
Es bedarf nicht visueller Glattheit, auch nicht jener Hochglanzästhetik, die die Werbeindustrie bis zum Überdruss nutzt, ganz im Gegenteil. Es geht auch nicht um ein erwartetes Happy End, selbstverständlich nicht, sondern eher vielleicht um Erlösung. Aber selbst, wenn die nicht sichtbar wird: damit kann ich leben (in Bachs Musik ist sie ubiquitär, oder, wie es auf der Webseite des Collegium Vocale Gent hierzu heißt: „There are no answers. Only Bach’s music can alleviate the pain“). Sichtbarmachung ist ein Unterfangen, das mich anspricht, und kulturelle Verheutigung sowieso. Beides gleichzeitig im Kontext von Alter Musik kann nicht ohne Stilbrüche gehen, also auch insofern kein Problem.
Ich habe daher lange überlegt, was genau es ist, das mich an dem von Philippe Herreweghe für sein aktuelles Projekt verwandten Film „Lebenslicht - eine Familiengeschichte in Zeiten der Verzweiflung“ von Clara Pons stört. Lichtführung und Bildsprache zur heutigen Unbehaustheit und Tristesse jedenfalls sind es nicht. Nein, es ist das Schablonenhafte und das Abgenutzte der Settings darin. Auch wenn es schwer sein dürfte, einen Film zu finden, der der (vom Collegium Vocale Gent großartig interpretierten) Musik Bachs gegenüber kein künstlerisches Gefälle aufwiese: es sind dieser Musik nun wirklich unwürdige Stereotype, wenn zum x-ten Male ein Protagonist sinnierend allein durch den Wald schreitet. Nachdenkliches Starren ins Leere. Regen, Nacht, Tankstelle. In die Höhe steigende Vögel, einsamer See. Das ist Perpetuierung verbrauchter Bildklischees. Eine verpasste Chance, schade.
22. Februar 2019