Thorsten Konigorski

Jirka im dlf

Von Thorsten Konigorski Der Leiter der Berliner Singakademie über die bedrückend prekäre Lage der Chöre (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/25-06-2020/)

Der Lei­ter der Ber­li­ner Sing­aka­de­mie Kai-​Uwe Jirka ges­tern im Radio­sen­der Deutsch­land­funk Kul­tur über die bedrü­ckend pre­käre Lage der Chöre, die undif­fe­ren­zierte und auch unkrea­tive Ver­ord­nungs­lage im Ber­li­ner Senat und einem mög­li­chen Pro­test dagegen:

Ich denke, dass der erste Flashmob orga­ni­siert wird, und ich kann nur sagen, wenn 100 Kna­ben das drei­ge­stri­chene C zusam­men sin­gen, und das kön­nen sie, das kön­nen sie lange und laut. Dann wer­den sie gehört.

Wir sind zwar nicht ganz so laut wie die Trak­to­ren, aber ich muss noch mal sagen bei aller Dis­kus­sion über die Abstände und über die Wis­sen­schaft­lich­keit: Das emo­tio­nale Momente des Sin­gens, die Not­wen­dig­keit als Lebens-​und Kul­tur­äu­ße­rung, das ist etwas, was uns von ande­ren Berei­chen abhebt und wo ich mir etwas mehr Dif­fe­ren­zie­rung wünsche.“