Ich bin Musiker und arbeite als Referent und Orgelsachverständiger im Bischöflich Münsterschen Offizialat, der kirchlichen Verwaltungsbehörde für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dort betreue ich in der Kirchenentwicklung den Fachbereich Musik.
Zuvor war ich zwanzig Jahre lang als Kantor in St. Remigius, Viersen am Niederrhein tätig.
Im Rahmen eines Lehrauftrags unterrichte ich Kirchenmusik und Orgel an der Universität Vechta.
Ich gehöre der Liturgie- sowie der Kirchenmusikkommission des Bischofs von Münster an, sitze im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik in Deutschland (AGÄR), bin Mitglied der Konferenz der Leiterinnen und Leiter kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten in Deutschland (KdL), der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Deutschland (Beirat für die Ausbildung), VOD, der Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) sowie der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTh). Ich engagiere mich nach wie vor für den Verein Kirchenmusik in St. Remigius Viersen e.V.
Aus meiner Agenda
Samstag, 26. September 2026
Pueri-Cantores-Tag Hamburg
Tag für Kinderchöre aus dem ganzen Norden.
iPhone-Shot
quick & random
Arbeitsweg
Vechta, 5. Mai 2026
Webseite
Seit 2006 gab es hier unterschiedliche Intentionen, Techniken und auch längere Pausen. Daher rühren Heterogenität und Unvollständigkeit der Einträge.
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Vertiefung
Also, wie reagiert man auf die KI, die auf uns reinprasselt und uns teilweise auch bedroht? Vielleicht mit einem Lied.
Markus Gabriel1
Nach einem Studientag zum Thema Künstliche Intelligenz mit Michael Brendel und Thomas Kirchner bin ich in Bezug auf KI leider nicht wirklich klüger. Es wurden spannende und arbeitssparende Möglichkeiten aufgezeigt, die eigentlichen Themen wurden, so denke ich, dort aber nicht berührt. Vielleicht hatte ich falsche Erwartungen.
Ich bin meiner Kollegin Franziska König daher dankbar für den Hinweis auf diesen Podcast aus dem letzten Jahr, der aus unserer Sicht relevante Fragen mindestens aufnimmt, einordnet und reflektiert: der fortschrittoptimistische Markus Gabriel im Gespräch mit Matze Hielscher.
Die in der Studientags-Diskussion aufgetauchte Haltung zur Mathematik hat mich irritiert: was anderes ist denn Mathematik (und auch andere Formalwissenschaften), als die komprimierte Abbildung einer komplizierten Wirklichkeit? Insofern ist es eben kein Wunder, dass mathematische Algorithmen und Systeme Sprache auf diesem Niveau erlernen und anwenden können.
Und: Wenn schon in der Tech-Welt die Erfahrungen mit der Künstlichen Intelligenz desaströs sind – was steht Menschen mit eher technikfernen Tätigkeiten diesbezüglich noch bevor? So aussichtslos es ist, der KI-Entwicklung entfliehen zu wollen, und auch, wenn täglich 50.000 bis 60.000 KI-generierte Songs auf Streaming-Plattformen hochgeladen2 werden: Es ist gut, Musiker zu sein, Musik nicht nur zu hören, sondern auch zu machen. You make meaning through the doing.3 Und es ist kein Zufall, dass die Gespräche unter den Kolleginnen und Kollegen aus der universitären Musiklehre in Vechta nach dem Summerjam letzte Woche über die Bedingungen des Musiklernens den Konklusionen4 aus dem oben verlinkten Beitrag Ky Deckers' sehr stark ähneln: There are no shortcuts.
1 in: Hotel Matze - Wann beginnt KI, uns zu manipulieren?
2 Quelle: Pulse Z
3 Ky Deckers in: Do I belong in tech anymore?
4 Some Core Beliefs, ebd.
6. Mai 2026