Thorsten Konigorski

Drei­er­lei

Von Thorsten Konigorski Froh, trotz des umzugsbedingten Regelbedarfs noch Kulturelles auf der Agenda zu haben. (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/06-06-2019/)

Froh, trotz des umzugs­be­ding­ten Regel­be­darfs noch Kul­tu­rel­les auf der Agenda zu haben, berührte mich bei einem erneu­ten Besuch im Kolumba­mu­seum (jen­seits mei­ner Ent­täu­schung, daß das mir bio­gra­fisch wich­tige Kunst­werk „The Drow­ned and the Saved“ von Richard Serra dort der­zeit nicht zugäng­lich ist) neben der groß­ar­ti­gen Archi­tek­tur Peter Zum­t­hors die in der aktu­el­len Aus­stel­lung „Pas de deux“ befind­li­che moti­visch unge­heuer mäch­tige Gegen­über­stel­lung eines anti­ken Herakles-​Kopfes mit Peter Tol­lens mono­chro­mem „40/​1989“ (rot auf Lein­wand) und der um 1480 ent­stan­de­nen Lin­den­holz­plas­tik Chris­tus in der Rast eines unbe­kann­ten Künst­lers vom Ober­rhein. Was für eine Kombination!

Dann, am Sonn­tag, die Inbe­trieb­nahme der neuen Martin-​Scholz-Orgel in St. Cle­mens in Bergisch-​Gladbach, die ich für sehr gelun­gen halte. Kleine Orgeln kön­nen gro­ßen Spaß machen, wenn sie gut sind, und diese Orgel ist gut.

Schließ­lich fes­selte mich eine Mithras-​Stele im LVR-​Museum in Bonn, deren Wir­kung im von innen beleuch­te­ten Zustand fas­zi­nie­rend gewe­sen sein muss. Ich ver­su­che mir vor­zu­stel­len, wie sie wohl in unver­sehr­tem Zustand aus­ge­se­hen hat.