Thorsten Konigorski

Web­men­ti­ons

Von Thorsten Konigorski Ich bastele an einer Webmentions-Unterstützung für diese Webseite. (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/12-04-2018/)

Ich bas­tele an einer Web­men­ti­ons-Unter­stüt­zung für diese Web­seite. Min­des­tens den POSSE-Gedan­ken aus dem Indie­Web halte ich für char­mant, auch wenn er in der Wir­kung die Rele­vanz kom­mer­zi­el­ler sozia­ler Net­zerke nicht oder nur teil­weise in Frage stellt. So ziel­füh­rend die Seite-​zu-​Seite-​Vernetzung inklu­sive der Mög­lich­keit gegen­sei­ter Bezug­nahme für die­sen Zweck ist: es fehlt dann noch viel, zu aller­erst das Zusam­menag­gre­gie­ren in eine Zusam­men­schau, das, was bei Face­book und Twit­ter mal die Time­line war, bevor Algo­rit­men die Ver­öf­fent­li­chungs­zeit­punkte von Posts als Ord­nungs­kri­te­rium zuguns­ten nebu­lö­ser wer­be­opti­mier­ter Zusam­men­hänge ablösten.

Es gibt zu die­sem Zweck eine ganze Pha­lanx von Fee­dre­a­dern und .php-​Systemen etc. im Netz, sogar wenig kom­pli­zierte. Der Auf­wand aber, den man betrei­ben muss, um annä­hernd die Bequem­lich­keit Face­books zu errei­chen, ver­an­schau­licht einer­seits deut­lich die tech­ni­sche Leis­tung der Facebook-​Entwickler, ande­rer­seits erklärt es auch die Träg­heit der User bei der Alternativensuche.

Wie groß ist wohl schon die Abhän­gig­keit derer, die zur Ware von Face­book & Co. gewor­den sind (— mich ein­ge­schlos­sen)? Oder auch: Was wäre es den Usern, en gros, wohl wert, würde Face­book sich nicht mehr über Wer­bung, son­dern Kos­ten­bei­trä­gen finanzieren?

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