Thorsten Konigorski

mit Heiner Arden, Gerda Maiwald

Jah­res­ta­gung Musik­land Niedersachsen

Von Thorsten Konigorski Jahrestagung 2019 des „Musikland Niedersachsen“ (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/12-11-2019/)

Bei der heu­ti­gen Jah­res­ta­gung des Musik­land Nie­der­sach­sen wur­den – neben dem übli­chen offen­si­ven Netz­wer­ken – inten­siv Aspekte der Musik­ver­mitt­lung dis­ku­tiert: Lydia Vro­eg­in­de­weij stellte ihr mitt­ler­weile welt­weit prak­ti­zier­tes Kon­zept einer Baukasten-​Orgel („Doe-​Orgel“) und des­sen Ein­bet­tung in schul­kom­pa­ti­ble For­mate vor.

Ein wei­te­res, teils kon­tro­vers dis­ku­tier­tes Thema war Musik an Drit­ten Orten: „Ort³ neu den­ken”, und zwar ins­be­son­dere vor dem Hin­ter­grund der Digi­ta­li­sie­rung neu den­ken. Ein span­nen­des Thema; Bas­tian Lange nannte in sei­nem Impuls­re­fe­rat in Erwei­te­rung des Dritter-​Ort-​Begriffs unter ande­ren die Kri­te­rien „Selbst­wirk­sam­keit des eige­nen Han­delns“, „Real­be­züge zum (media­li­sier­ten) All­tag“ und „Hap­ti­sche Kon­texte“. Mir – als Kir­chen­mu­si­ker – stellte sich natür­lich umso mehr die Frage: inwie­fern ist Kir­che ein so ver­stan­de­ner Drit­ter Ort, inwie­fern muss sie es sein oder kann sie es über­haupt sein. Die Chan­cen der Musik hier­bei sind unübersehbar.