Thorsten Konigorski

Dr. Christian Schröder

Work­sh­op­tag

Von Thorsten Konigorski Der Workshoptag des Bistums Aachen „Popularmusik in der Kirche“ umfasste das, was ich mir mit vielen Kollegen lange schon wünsche: berufsgruppenübergreifende Bildung und Reflexion. (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/19-01-2019/)

Der Work­sh­op­tag des Bis­tums Aachen „Popu­lar­mu­sik in der Kir­che“ umfasste das, was ich mir mit vie­len Kol­le­gen lange schon wün­sche: berufs­grup­pen­über­grei­fende Bil­dung und Refle­xion. Dr. Christian Schröder zeigte über­zeu­gend anhand von aus­ge­wähl­ten Songs ein darin ent­hal­te­nes erheb­li­ches spi­ri­tu­el­les Poten­tial auf - z. B. in Pho­to­nen­ka­no­nen von Spa­ce­man Spiff oder Repa­rie­ren von Tim Bendzko.

Aller­dings - nicht nur Jan Böh­mer­mann erkennt im der­zei­ti­gen deut­schen Pop ein ver­steck­tes „Revi­val des Schla­gers unter fal­scher Flagge“: „Gefühle abklap­pern, Trost spen­den, Tiefe vor­gau­keln, Mil­lio­nen errei­chen und ver­die­nen und dabei immer schön unpo­li­tisch und abwasch­bar blei­ben. Das ist die Art von Musik, die wir bis­her nur aus der deut­schen Nach­kriegs­zeit kann­ten … Bio-​Musik aus indus­tri­el­ler Käfig­hal­tung“ (Quelle, wer es sich antun will).

Ich glaube auch, daß die Frage nach der rein musi­ka­li­schen Beschaf­fen­heit nicht so unwich­tig ist, wie es beim heu­ti­gen Work­shop schei­nen wollte. Meine Anfra­gen bleiben.