Thorsten Konigorski

Corona und Liturgie

Von Thorsten Konigorski Kirche braucht, so meine Wahrnehmung, Musik und gute Musiker derzeit mehr denn je. (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/27-04-2020/)

Corona und Lit­ur­gie: Mar­cel Proust schreibt irgendwo in À la recher­ché du temps perdu (1918): « La musi­que est peut-​être l’exemple uni­que de ce qu’aurait pu être - s’il n’y avait pas eu le lan­gage, la com­mu­ni­ca­tion des âmes. » Und wir erle­ben nun (Stand heute, 12:07 Uhr, min­des­tens in NRW) Got­tes­dienste ohne Gesang - mit nur gespro­che­nem Wort. Es ist also die Stunde der rei­nen Instru­men­tal­mu­sik, will man - akus­tisch - nicht in reine Text­las­tig­keit ver­fal­len. Kir­che braucht, so meine Wahr­neh­mung, Musik und gute Musi­ker der­zeit mehr denn je.