Thorsten Konigorski

Chor­pro­ben

Von Thorsten Konigorski Leider mehren sich derzeit Äußerungen von Fachleuten, die für die Probenpraxis von Chören angesichts der Corona-Pandemie keine guten Aussichten verheißen. (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/28-04-2020/)

Lei­der meh­ren sich der­zeit Äuße­run­gen von Fach­leu­ten, die für die Pro­ben­pra­xis von Chö­ren ange­sichts der Corona-​Pandemie keine guten Aus­sich­ten ver­hei­ßen. Heute las ich in einer Ein­schät­zung der Musik­hoch­schule Frei­burg die Sätze:

Bereits in klei­nen Chor­for­ma­tio­nen von mehr als 5 Sänger*innen, aber erst recht in grö­ße­ren Chor­for­ma­tio­nen ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich das Infek­ti­ons­ri­siko durch die im Raum befind­li­che Durch­mi­schung und den Aus­tausch von Aero­so­len, die virus­be­las­tet sein könn­ten, poten­ziert. Hier müsste eine Corona-​Infektion vor einer Chor­probe bei allen Betei­lig­ten durch spe­zi­fi­sche Tes­tun­gen sicher aus­ge­schlos­sen sein, was zum jet­zi­gen Zeit­punkt tech­nisch nicht mög­lich ist. Aus den genann­ten Grün­den soll­ten aus unse­rer Sicht Chor­pro­ben bis auf wei­te­res nicht erfol­gen.

[Update, 20:12 Uhr:] Viel­leicht kann sich der eine oder andere an die­sem „Coro­na­vi­deo” trös­ten, es wurde erstellt von David Stingl, als Teil des Rund­funk­chor Ber­lins, dem die beschrie­bene Ein­schät­zung ja ganz expli­zit die Per­spek­tive auf eine schnelle Nor­ma­li­sie­rung der Situa­tion raubt.

[Update, 1. Mai, 12:30 Uhr:] David Stingl hat auf sei­nem Blog ein paar Noti­zen zur Ent­ste­hung des Videos hinterlassen.