Thorsten Konigorski

Rom­berg

Von Thorsten Konigorski Eine echte Entdeckung: Flötenquintette des in Vechta geborenen Beethoven-Zeitgenossen Andreas Jakob Romberg. (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/12-02-2021/)

Eine echte Ent­de­ckung: Flö­ten­quin­tette (Flöte, Vio­line, 2 Brat­schen, Cello) des in Vechta gebo­re­nen Andreas Jakob Rom­berg (1767 - 1821). Rom­berg war zu sei­ner Zeit hoch­ge­schätzt und wurde in einem Atem­zug mit Haydn, Mozart und Beet­ho­ven genannt, geriet aber nach sei­nem Tod schnell in Ver­ges­sen­heit. Viel­leicht kommt er in sei­nem 200. Todes­jahr wie­der mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.

Bemer­kens­wert: in einer gewis­sen Ana­lo­gie zu Haydns Kai­ser­quar­tett Op. 76, des­sen zwei­ter Satz aus vier Cantus-​firmus-​Variationen des Lie­des „Gott, erhalte Franz, den Kai­ser“ - der Melo­die zur deut­schen Natio­nal­hymne - besteht, ver­ar­bei­tet Rom­berg im sehr hörens­wer­ten drit­ten Satz sei­nes e-​Moll-​Flötenquintetts Op. 41 die Melo­die des natio­nal anthem Groß­bri­tan­ni­ens „God Save the Queen“ in schö­ner sin­fo­ni­scher Manier. Eine Auf­nahme davon gibt es auf Youtube .