Thorsten Konigorski

Im Pantheon in Rom

Drei­er­lei

Von Thorsten Konigorski Arcan­gelo Corelli ist im Pan­theon beige­setzt! (https://www.thorsten-konigorski.de/journal/21-12-2017/)

Ges­tern, das Remi­gius­haus war noch erfüllt von einem den der­zeit zahl­reich statt­fin­den­den Weih­nachts­fei­ern geschul­de­tem Duft­ge­misch aus Glüh­wein und Vanille-​Waffeln, über­kam mich beim Blick auf die zu ver­wirk­li­chen­den Stü­cke und deren Kom­po­nis­ten wäh­rend der Instru­men­tal­probe zur Christ­mette plötz­lich und unver­hofft eine Remi­nis­zenz: Arcan­gelo Corelli ist im Pan­theon beige­setzt! Und flugs hing eine Weile statt der nass­kal­ten düs­te­ren Wit­te­rung hier­zu­lande der römi­sche Som­mer in der Luft: eine flüch­tige Asso­zia­tion von spät­abend­lich küh­lem Weiß­wein am unweit des Pan­the­ons gele­ge­nen, die Hitze des Tages kon­ser­vie­ren­den Campo de‘ Fiori (Ob es im Falle des Falls durch das Loch des Pan­the­ons rein­schneit? Eine schnelle Smartphone-​Recherche ergab jeden­falls für heute dort nur Sonnenschein).

Heute besu­che ich vol­ler dank­ba­rer Gefühle mei­nen Vor­gän­ger und Regio­nal­kan­tor a.D. Hans-​Wilhelm Hoff zu des­sen Geburts­tag. Als ich nach Vier­sen kam, hatte ich nicht ahnen kön­nen, in ihm einen der­ar­tig güti­gen, gedul­di­gen und wohl­mei­nen­den Men­tor zu finden.

Weil heute frei ist und das all­jähr­li­che Tref­fen mit mei­nem Paten­kind und Kol­le­gen naht, krame ich spä­ter aus dem Instru­men­ten­be­stand das von mir sorg­fäl­tig gepflegte Ran­kett wie­der her­vor. Hof­fent­lich finde ich noch Zeit, Ansatz und Spiel dar­auf zu trainieren.